Nicht jede gute Software löst ein Geschäftsproblem – manche lösen ein menschliches. trequi ist so ein Fall: ein KI-gestützter Prüfungstrainer fürs mündliche Abitur und das Kolloquium. Dieser Beitrag erklärt, warum es trequi gibt und wie es technisch funktioniert.
Das Problem: mündliche Prüfungen sind schwer zu üben
Auf eine schriftliche Prüfung kann man sich mit Aufgaben und Lösungen vorbereiten. Bei mündlichen Prüfungen ist das schwieriger. Es fehlt das Gegenüber, das nachfragt, das herausfordert, das Lücken aufdeckt. Allein vor dem Spiegel zu üben, fühlt sich künstlich an – und mit jemandem zu üben, der das Fach kennt, ist nicht immer möglich.
Genau hier entsteht eine Lücke: Viele bereiten sich auf das mündliche Abitur oder das Kolloquium vor, ohne die Prüfungssituation realistisch trainieren zu können. trequi setzt genau dort an.
Die Idee: ein Trainingspartner, der immer verfügbar ist
trequi nutzt KI, um eine realistische Prüfungssituation nachzubilden. Statt starrer Karteikarten gibt es ein Gegenüber, das Fragen stellt, nachhakt und Rückmeldung gibt. Der Anspruch: üben, wann immer man will – ohne auf einen Termin oder eine zweite Person angewiesen zu sein.
Besonders wichtig dabei ist die Genauigkeit. Eine Prüfungsvorbereitung ist nur dann etwas wert, wenn sie zum tatsächlichen Lehrplan passt. Deshalb ist trequi:
- Lehrplangenau – ausgerichtet auf die konkreten Vorgaben
- Für alle 16 Bundesländer – weil sich die Anforderungen je nach Land unterscheiden
- Auf die mündliche Prüfung zugeschnitten – Abitur und Kolloquium stehen im Mittelpunkt
So wird aus einer allgemeinen KI ein gezieltes Werkzeug, das wirklich auf die jeweilige Prüfung vorbereitet.
Wie es funktioniert
Hinter trequi steckt das Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Auf der Oberfläche sorgt eine moderne Web-Anwendung dafür, dass die Bedienung einfach und zugänglich bleibt. Im Kern steht die KI-Komponente, die Fragen generiert, Antworten einordnet und Feedback formuliert.
Der entscheidende Teil der Arbeit liegt aber nicht in der KI selbst, sondern in der Aufbereitung drumherum:
- Inhalte strukturieren – die Themen müssen lehrplangenau und nach Bundesland geordnet vorliegen
- Die KI sinnvoll lenken – damit Fragen und Feedback zur jeweiligen Prüfung passen und nicht ins Beliebige abdriften
- Ein ehrliches Feedback geben – nützlich ist Rückmeldung nur, wenn sie konkret und nachvollziehbar ist
Genau dieses Lenken und Einordnen macht den Unterschied zwischen „irgendeine KI" und einem Werkzeug, dem man die eigene Prüfungsvorbereitung anvertraut.
Was ich daraus mitnehme
trequi zeigt, wie sich KI sinnvoll einsetzen lässt: nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um ein echtes Problem zu lösen. Die Technik ist beeindruckend – aber sie entfaltet ihren Wert erst durch die sorgfältige Arbeit drumherum: durch passende Inhalte, klare Struktur und durchdachte Abläufe.
Diese Erfahrung ist auch für Kundenprojekte wertvoll. Wer heute über den Einsatz von KI nachdenkt, sollte sie nicht als magische Black Box betrachten, sondern als Werkzeug, das gezielt eingebunden und sauber begleitet werden muss, um echten Nutzen zu stiften.
Mehr erfahren
trequi ist unter trequi.org zu finden. Und wenn Sie überlegen, wie sich KI sinnvoll in ein eigenes Produkt oder einen bestehenden Ablauf einbinden lässt, bespreche ich das gern unverbindlich mit Ihnen.


